Der Barbershop hat die beste Planbarkeit im Dienstleistungshandel: Der Kunde kommt alle zwei bis drei Wochen wieder, zuverlässig. Das bedeutet: 12 US$ Unterschied im Bon wiederholen sich 20-mal im Jahr beim selben Kunden.
Ein Barbershop mit 20 Kunden am Tag und 45 US$ Durchschnittsbon macht 27.000 US$ im Monat bei 30 Öffnungstagen. Legen Sie 12 US$ auf den Bon — eine Bartpflege oder ein Produkt — und dieselbe Frequenz bringt über 34.000 US$.
1. Die Kombi ist die Norm, nicht die Ausnahme
Schnitt + Bart muss das Hauptangebot sein, ausgewiesen mit Kombipreis und Einzelpreis daneben. Wenn die Kombi das Erste ist, was der Kunde sieht, ist „nur der Schnitt“ nicht mehr die gedankliche Standardwahl.
2. Schnelle Leistungen mit hohem Wert
Augenbrauen, Nackenkontur, Strähnen, Pflege und Gesichtsreinigung dauern Minuten und haben hohe Marge. Dass sie sich so schlecht verkaufen, liegt nicht am Preis: Niemand weiß, dass es sie gibt.
- Schnitt, Bart und die Kombi aus beidem, Preise nebeneinander
- Schnelle Leistungen mit Zeitangabe („+10 Min.“)
- Farb- und Pflegeleistungen, sofern angeboten
- Kinder- und Seniorenpreis, sofern zutreffend
- Akzeptierte Zahlungsarten
3. Produkt beim Hinausgehen
Pomade, Öl und Balsam haben eine sehr gute Marge und verkaufen sich, wenn der Kunde das Produkt an sich selbst angewendet sieht. Das Thema verdient eigene Lektüre: Pflegeprodukte im Barbershop verkaufen.
4. Ein Abo für den Stammkunden
Wer sich alle zwei Wochen schneiden lässt, ist der natürliche Kandidat für ein Abo. Sie tauschen schwankenden gegen planbaren Umsatz und binden den Kunden gegen den Laden um die Ecke. Details in wie Sie ein Barbershop-Abo aufbauen.
5. Der Bildschirm bietet an, was der Barbier vergisst
Barbershops haben Personalwechsel, und Barbiere haben beide Hände voll. Der Wartebildschirm vergisst die Augenbrauen nicht, ist beim Preis nicht verlegen und ändert seine Ansage auch an einem vollen Samstag nicht.
| Moment | Was der Bildschirm zeigt | Was daraus entsteht |
|---|---|---|
| Warten | Kombi und schnelle Leistungen | Der Kunde bestellt beim Hinsetzen |
| Während des Schnitts | Vorher-Nachher, Produkte | Neugier auf das Finish |
| Bezahlen | Abo und Treueprogramm | Wiederkehr und planbarer Umsatz |
Der Fehler, der den Bon flach hält
Das Angebot allein dem Barbier zu überlassen. Er ist konzentriert, hat die Maschine in der Hand und redet über Fußball, nicht über die Leistungskarte. Jeder Laden, der sich nur darauf verlässt, hat seit Jahren einen flachen Bon.
Stellen Sie die Kombi vor den Wartenden
Veröffentlichen Sie Karte, Kombi und Produkte vom Handy auf dem Bildschirm. 30 Tage gratis, ohne Karte.
Kostenlos testenHäufige Fragen
Wäre es nicht einfacher, den Schnittpreis zu erhöhen?+
Schneller und riskanter: Der Schnittpreis ist die Referenz, die der Kunde mit dem Laden nebenan vergleicht. Kombis und Zusatzleistungen heben den Wert, ohne diese Referenz anzufassen.
Wie bringe ich Barbiere dazu, mehr anzubieten?+
Provision auf Zusatzleistungen und Produkte wirkt stärker als Schulung. Und der Bildschirm nimmt ihnen die Verkäuferrolle ab — genau den Teil, den die meisten nicht mögen.
Lohnt sich Männerkosmetik als Ergänzung?+
Sobald die Frequenz da ist, ja. Gesichtsreinigung und Augenbrauen nutzen denselben Stuhl und denselben Kunden, mit besserer Marge als ein Schnitt.
Wie ermittle ich meinen Durchschnittsbon?+
Tagesumsatz geteilt durch die Zahl der Termine. Verfolgen Sie ihn je Barbier: Der Abstand zeigt, wer anbietet und wer nicht.
