Der Durchschnittsbon ist das, was jeder Gast in Ihrer Kasse lässt. Diese Zahl zu heben, ist fast immer einfacher — und günstiger — als einen neuen Gast zu gewinnen: Die Person ist bereits im Gastraum und hat sich schon für Sie entschieden. Es fehlt nur, dass sie etwas mehr bestellt.
Ein Restaurant mit 60 Gästen am Tag und 32 US$ Durchschnittsbon macht 57.600 US$ im Monat. Heben Sie den Bon um 4 US$ — ein Getränk — und dieselbe Frequenz bringt 64.800 US$. Siebentausend mehr ohne einen einzigen zusätzlichen Tisch.
1. Menüs statt Einzelgerichte
Der Gast vergleicht nicht „38 fürs Menü“ mit „28 fürs Sandwich“. Er vergleicht das Menü mit der Summe der Einzelposten. Deshalb muss das Menü mit fertiger Rechnung erscheinen: „Sandwich + Pommes + Getränk für 38 — einzeln wären es 45“.
Das Menü ist der Posten, der auf Hervorhebung am Bildschirm am besten reagiert, weil es die gesamte Entscheidung auf einmal löst.
2. Der Preisanker: das teure Gericht macht das mittlere fair
Wenn Sie ein Gericht für 89 auf der Karte haben, ist das für 54 nicht mehr „teuer“, sondern „angemessen“. Der Anker existiert nicht, um das teure Gericht zu verkaufen, sondern um den Gast vom günstigsten zur mittleren Option zu bewegen.
Auf dem Bildschirm wirkt das, wenn alle drei zusammen erscheinen, nach Preis sortiert, mit dem mittleren hervorgehoben.
3. Getränke sind das leichteste Geld im Haus
Getränke haben die beste Marge auf der Karte und den geringsten Kaufwiderstand. Das Problem ist, dass sie fast nie angeboten werden: weder vom Service noch vom Bildschirm.
- Das Getränk erscheint neben dem Gericht auf dem Bildschirm, nicht in einer eigenen Liste
- Es gibt ein Hausgetränk mit eigenem Namen (Spezial-Limonade, Saft des Tages)
- Das Team fragt, welches Getränk, nicht ob eines gewünscht ist
- Es gibt eine alkoholfreie Option mit gleichem visuellem Gewicht
Das Thema verdient eigene Lektüre: mehr Getränke und Desserts verkaufen.
4. Dessert im richtigen Moment (der nicht das Ende ist)
Ein Dessert nach dem Hauptgang kommt zu spät: Der Gast ist bereits satt und hat sich schon dagegen entschieden. Der Bildschirm löst das, indem er das Dessert während der Wartezeit zeigt, bevor der Hunger weg ist.
5. Extras mit runden Preisen
Speck, Käse, Ei, eine zusätzliche Portion: Extras funktionieren, weil es kleine Entscheidungen sind. Was stört, ist ein krummer Preis. „+4“ wird sofort akzeptiert; „+3,75“ lässt den Gast nachdenken.
6. Angebote nach Tageszeit
Mittag, Nachmittag und Abend sind unterschiedliche Publika mit unterschiedlichem Appetit. Eine Karte, die den ganzen Tag gleich bleibt, verpasst die drei offensichtlichen Verkäufe: das Mittagsmenü, Kaffee und Süßes am Nachmittag, Sharing-Teller und Getränke am Abend. Dazu: Aktionen nach Tageszeit.
7. Lassen Sie den Bildschirm anbieten, was das Team vergisst
Jeder Betrieb hat Personalwechsel, und jede neue Kraft braucht Zeit, den Verkaufsleitfaden zu lernen. Der Bildschirm vergisst nichts, ist nicht verlegen beim Anbieten und ändert seine Ansage auch an einem vollen Samstag nicht.
| Hebel | Aufwand | Wo er auf dem Bildschirm erscheint |
|---|---|---|
| Menü mit fertiger Rechnung | Gering | Hauptmotiv, über die gesamte Schleife |
| Preisanker | Gering | Drei Optionen nebeneinander |
| Getränk neben dem Gericht | Gering | Immer in derselben Karte wie das Gericht |
| Dessert während der Wartezeit | Gering | Eigenes Motiv zu Stoßzeiten |
| Extra mit rundem Preis | Mittel | Fußzeile der Gerichtskarte |
| Angebot nach Tageszeit | Mittel | Nach Zeitfenster geplant |
Woran Sie erkennen, dass es gewirkt hat
Teilen Sie den Tagesumsatz durch die Zahl der Bestellungen — das ist Ihr Durchschnittsbon. Verfolgen Sie ihn zwei Wochen, bevor Sie etwas ändern. Ändern Sie dann eine Variable nach der anderen und vergleichen Sie. Ändern Sie alles gleichzeitig, wissen Sie nie, was gewirkt hat.
Stellen Sie das Menü vor die Warteschlange
Veröffentlichen Sie Karte, Menüs und Aktionen direkt vom Handy auf dem Bildschirm im Gastraum. 30 Tage gratis, ohne Karte.
Kostenlos testenHäufige Fragen
Was ist ein guter Durchschnittsbon?+
Es gibt keine allgemeingültige Zahl — sie hängt von Format und Lage ab. Entscheidend ist Ihr eigener Trend: dieser Monat gegen den vorigen, bei vergleichbarer Auslastung.
Wäre eine Preiserhöhung nicht einfacher?+
Schneller und riskanter. Eine Erhöhung fällt sofort auf und trifft den wahrgenommenen Wert; Menüs und Extras heben den Bestellwert, ohne dass der Gast das Gefühl hat, mehr für dasselbe zu zahlen.
Funktioniert das beim Liefergeschäft?+
Die Logik ist dieselbe, der Kanal ein anderer: Beim Liefern müssen Menüs und Extras oben im App-Bildschirm stehen. Der Bildschirm arbeitet im Gastraum und an der Abholtheke.
Wie lange dauert es bis zum Unterschied?+
Hervorgehobene Menüs und Getränke zeigen oft schon in derselben Woche Wirkung, weil sie auf die unmittelbare Entscheidung wirken. Anker und Kartenänderungen brauchen einen längeren Beobachtungszeitraum.
