Fast jedes Geschäft hat einen eingeschalteten Bildschirm. Sehr wenige haben einen Bildschirm, der verkauft. Der Unterschied liegt nicht an der Hardware, sondern an einer Reihe kleiner Entscheidungen, die fast niemand noch einmal prüft. Diese Checkliste ist der Maßstab.
Lesen Sie sie mit Blick auf Ihren Bildschirm. Haken Sie nur ab, was heute schon zutrifft, nicht was Sie vorhaben.
Platzierung und Sichtbarkeit (1 bis 4)
- 1. Der Bildschirm steht dort, wo Kunden stehen bleiben (Schlange, Wartebereich, Theke), nicht dort, wo zufällig eine Steckdose war
- 2. Er ist auf Augenhöhe einer sitzenden oder stehenden Person, je nach Raum
- 3. Kein Fenster, kein Strahler und keine Glasfront spiegelt sich zur Stoßzeit darin
- 4. Der Haupttext ist auf drei Meter lesbar
Inhalt (5 bis 9)
- 5. Jedes Motiv trägt eine Botschaft, nicht drei Angebote im selben Bild
- 6. Es gibt einen Preis, eine Bedingung oder eine klare Handlungsaufforderung (nicht nur ein hübsches Foto)
- 7. Der Inhalt ist Ihrer, kein Fernsehsender mit der Werbung eines Wettbewerbers
- 8. Die Motive sind im Querformat (16:9), ohne schwarze Balken und ohne Beschnitt
- 9. Mindestens ein Motiv zeigt Ihr Produkt oder Ihre Leistung mit der besten Marge, nicht nur den Bestseller
Das für Instagram gebaute Motiv auf den Bildschirm zu bringen. Ein Post ist quadratisch und wird auf 30 Zentimeter gelesen; ein Bildschirm ist quer und wird auf drei Meter gelesen. Dasselbe Motiv funktioniert nicht für beides.
Rhythmus (10 bis 12)
- 10. Jedes Motiv steht 8 bis 15 Sekunden — die Dauer eines echten Blicks
- 11. Die gesamte Schleife dauert nicht länger als 2 bis 3 Minuten (sonst sieht Wartendes alles doppelt)
- 12. Der Inhalt wechselt nach Tageszeit oder Wochentag (Mittag ≠ Abend, Dienstag ≠ Samstag)
Betrieb und Ergebnis (13 bis 15)
- 13. Eine namentlich benannte Person ist für die Aktualisierung zuständig und kann sie am Handy vornehmen
- 14. Kein abgelaufenes Angebot läuft (das Enddatum wird beim Veröffentlichen gesetzt)
- 15. Sie können eine Sache nennen, die sich seit dem Start geändert hat (Menübestellungen, Termine, Fragen an der Kasse)
So lesen Sie Ihr Ergebnis
| Erfüllt | Diagnose | Nächster Schritt |
|---|---|---|
| 13 bis 15 | Ihr Bildschirm ist ein Vertriebskanal | Testen Sie Angebote und Zeiten; der Gewinn liegt jetzt im Inhalt |
| 9 bis 12 | Richtiger Weg, aber Sie verlieren Ergebnis | Korrigieren Sie zuerst Platzierung und Rhythmus |
| 5 bis 8 | Der Bildschirm dekoriert | Motive neu schreiben: je eine Botschaft und ein Preis |
| 0 bis 4 | Der Bildschirm ist an, mehr nicht | Beginnen Sie bei Punkt 1: Wo bleibt der Kunde wirklich stehen? |
Die drei Punkte mit der größten Wirkung
- Platzierung (Punkte 1 und 2). Einen falsch platzierten Bildschirm rettet kein Inhalt.
- Eine Botschaft je Motiv (Punkt 5). Ein überladenes Motiv wird in zehn Sekunden nicht gelesen — und zehn Sekunden sind alles, was Sie haben.
- Eine zuständige Person (Punkt 13). Ohne Verantwortlichen wird jeder Bildschirm binnen 60 Tagen zur Tafel abgelaufener Angebote.
Tiefer einsteigen? Beginnen Sie mit Was ist Indoor-Media und gehen Sie dann in Ihre Branche: Restaurants, Praxen, Salons, Barbershops, Bekleidung oder Franchise.
Weniger als 10 erfüllt? Das lässt sich heute beheben.
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Kostenlos testenHäufige Fragen
Wie viele Motive gehören in die Schleife?+
Zwischen 6 und 12 für die meisten Geschäfte. Weniger wirkt auf Wartende repetitiv; mehr, und Ihre Hauptbotschaft braucht zu lange bis zur Wiederkehr.
Video oder Standbild?+
Beides. Kurzes Video fängt den Blick; ein Standbild mit Preis wird tatsächlich gelesen. Eine reine Videoschleife ermüdet, eine reine Bildschleife zieht keinen Blick.
Brauche ich einen Grafiker?+
Für den Start nicht. Ein gutes Produktfoto, ein ruhiger Hintergrund, große Schrift und ein lesbarer Preis bringen Sie schon vor die Mehrheit. Ein Grafiker verbessert das Ergebnis; er ist keine Voraussetzung.
Wie messe ich ohne Analysesystem?+
So einfach wie möglich: Notieren Sie, wie viele Bestellungen des hervorgehobenen Artikels vergangene und diese Woche herausgingen. Ändern Sie jeweils eine Variable, und die Zahl erzählt den Rest.
