Im Modehandel sagt ein Teil allein auf der Stange sehr wenig: zerknitterter Stoff, unsichtbarer Fall, keine Ahnung, wie man es trägt. Was verkauft, ist das Teil getragen und kombiniert — und genau das kann eine Stange nicht zeigen.
Was ein digitales Schaufenster löst
- Es zeigt den Fall an einer echten Person, in Bewegung.
- Es zeigt die Kombination: die Hose mit dem Oberteil und dem Accessoire, das Sie ebenfalls verkaufen.
- Es wechselt in Minuten, ohne Puppe, ohne Aufbau und ohne den Laden zu schließen.
- Es kommuniziert Preis und Konditionen ohne riesigen Aufkleber im Fenster.
Ein physisches Schaufenster zu wechseln kostet Stunden Arbeitszeit und passiert alle 15 bis 30 Tage. Den Bildschirm zu wechseln kostet zwei Minuten und kann zweimal täglich passieren.
Wo der Bildschirm im Laden hingehört
| Position | Was zeigen | Ziel |
|---|---|---|
| Schaufenster (zur Straße) | Neue Kollektion, Kampagne, Rabatt | Leute hereinholen |
| Eingang | Neuheiten und Highlight der Woche | Den Einkaufsweg vorgeben |
| Nahe der Umkleide | Komplette Looks, was zu was passt | Mehr Teile je Besuch |
| Kasse | Accessoires, Socken, Schmuck, Gürtel | Impulskauf beim Bezahlen |
An der Umkleide wächst der Bon
Der Kunde geht mit zwei Teilen hinein und mit einem heraus. Es ist der Moment der höchsten Kaufabsicht im ganzen Laden — und der am wenigsten bearbeitete. Ein Bildschirm dort, der zeigt „diese Hose passt zu …“, macht aus einem Verkauf zwei, ohne dass eine Verkaufskraft frei sein muss.
Produktionshinweise (Mode ist Bild)
- Querformat, ohne Kopf oder Füße des Looks abzuschneiden
- Ladenlicht oder Tageslicht: Ein dunkles Foto tötet die Farbe des Teils
- Ein lesbarer Preis oder der Hinweis, wo das Teil hängt
- Ein Look je Motiv, kein Mosaik aus zehn Fotos
- Ein echtes Model aus der Zielgruppe, die tatsächlich bei Ihnen kauft
Ein Bildschirm zur Straße hat eine Zusatzregel
Die Helligkeit. Ein normaler Fernseher im Schaufenster verschwindet in der Sonne schlicht. Ist das Ihr Fall, braucht der Inhalt starken Kontrast (dunkler Hintergrund, große helle Schrift), und der Bildschirm sollte möglichst aus der direkten Sonne rücken.
Was Sie zu welchem Zeitpunkt im Monat zeigen
Der Monatsanfang verlangt Kollektion und Looks; die Mitte Kombinationen und Accessoires; das Ende Zahlungskonditionen und gezielten Abverkauf. Dazu: Kollektion und Sale ohne Markenverlust.
Wechseln Sie Ihr Schaufenster in zwei Minuten
Veröffentlichen Sie den Look der Woche vom Handy auf dem Bildschirm. 30 Tage gratis, ohne Karte.
Kostenlos testenHäufige Fragen
Kann ich die Instagram-Fotos des Ladens nutzen?+
Ja, sofern Sie sie fürs Querformat neu zuschneiden. Ein quadratischer Post, gestreckt oder beschnitten, wirkt improvisiert — das Gegenteil dessen, was ein Modegeschäft vermitteln will.
Muss ich ein Model buchen?+
Nein. Ihr eigenes Verkaufsteam in den Teilen funktioniert oft besser, weil es Körper und Stil Ihrer echten Kundschaft abbildet. Mit Einwilligung zum Bild, versteht sich.
Video oder Foto?+
Beides. Ein kurzes Video einer gehenden Person zeigt den Fall und fängt den Blick; ein Standbild mit Preis bleibt für Eilige lesbar.
Funktioniert das in einem kleinen Laden im Viertel?+
Ja, besonders an Umkleide und Kasse. In einem kleinen Laden deckt ein Bildschirm den gesamten Kundenweg ab.
