Jedes Modegeschäft kennt dieselbe Spannung: alte Ware abverkaufen, ohne Kunden beizubringen, auf den Rabatt zu warten. Richtig gemacht wachsen Sie; falsch gemacht werden Sie zum Dauer-Sale-Laden — und ein Dauer-Sale-Laden hat nie wieder einen vollen Preis.
Das Verhältnis, das die Marke schützt
Kollektion und Looks füllen den größten Teil der Schleife; der Rabatt erscheint als punktuelles Motiv. Wird der Rabatt zur dominanten Botschaft, sieht der Kunde nicht mehr den Laden, sondern das Etikett.
Eine Kollektion starten: was kommunizieren
Der klassische Fehler ist die Ankündigung „neue Kollektion im Laden“ — eine Information, die nichts sagt. Was Kunden bewegt, ist was sich geändert hat und was sie kombinieren können:
- Das Thema oder die Farbwelt der Saison („Erdtöne“, „Leinen“, „leichte Tailoring-Looks“)
- Zwei oder drei komplette Looks, keine losen Teile
- Das Schlüsselteil der Kollektion, das die Saison definiert
- Die Preisspanne — eine Kollektion ohne Preis schreckt vom Eintreten ab
Sale: rabattieren, ohne verzweifelt zu wirken
| Format | Wie es gelesen wird | Wann einsetzen |
|---|---|---|
| „Letzte Teile“ | Knappheit, keine Verzweiflung | Lückenhafte Größen am Saisonende |
| „2 für X“ | Mengenvorteil | Schnelldreher |
| „Endpreis 49“ | Klarheit, kein Kopfrechnen | Ladenhüter abverkaufen |
| „Bis zu 50 % Rabatt“ | Schwach — der Kunde liest nur „bis zu“ | Als Überschrift vermeiden |
| Staffelrabatt | Regt zum zweiten Teil an | Saisonende |
Trennen Sie die beiden Botschaften räumlich
Neue Kollektion vorn und Sale hinten ist der Standard im Modehandel — und der Bildschirm sollte derselben Logik folgen. Schreit der Schaufensterbildschirm 50 % Rabatt, prägt das die Wahrnehmung des ganzen Ladens, inklusive der Neuware.
Der Kalender, der sich jedes Jahr wiederholt
| Zeitraum | Hauptbotschaft | Rolle des Bildschirms |
|---|---|---|
| Saisonstart | Kollektion und Looks | Zeigen, was zu was passt |
| Saisonmitte | Nachschub und Accessoires | Mehr Teile je Verkauf |
| Geschenkanlässe | Geschenke und Gutscheine | Vorschläge für Unentschlossene |
| Saisonende | Letzte Teile, Restgrößen | Ware über Knappheit bewegen |
| Saisonwechsel | Ausblick auf die nächste Saison | Kunden halten, die sonst nur zum Sale kämen |
Das Motiv, das fast niemand macht (und das wirkt)
Die Nachschub-Meldung: „Das ausverkaufte Hemd ist wieder in allen Größen da.“ Wer seine Größe nicht gefunden hat, kommt wieder, wenn er es erfährt — und niemand sagt es ihm. Auf dem Bildschirm kostet das ein Motiv und zwei Minuten.
Um Käufer in Menschen zu verwandeln, die Sie später benachrichtigen können, lesen Sie QR-Code im Laden.
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Kostenlos testenHäufige Fragen
Wie früh sollte ich einen Sale ankündigen?+
Früh genug, dass Kunden den Besuch planen, aber nicht so früh, dass sie einen Vollpreiskauf aufschieben. Meist wenige Tage: Wochen im Voraus friert den Verkauf der laufenden Kollektion ein.
Darf ich Neuware und Rabatt auf demselben Bildschirm mischen?+
Auf demselben Bildschirm ja, im selben Motiv nein. Jedes Motiv trägt eine Botschaft; die Mischung verwirrt und entwertet die Neuware.
Prozent oder Endpreis?+
Der Endpreis konvertiert meist besser, weil er das Kopfrechnen erspart. Prozente wirken besser, wenn der Ursprungspreis hoch und die Ersparnis absolut beeindruckend ist.
Wie verhindere ich, dass Kunden nur im Sale kaufen?+
Mit definierten Sale-Zeiträumen statt Dauerrabatt. Ein planbarer Kalender ist etwas anderes als eine Dauerpromotion: Der erste ordnet den Einkauf, die zweite zerstört den Vollpreis.
