Machen Sie den Test in Ihrem Hotel: Zählen Sie, wie oft die Rezeption an einem Tag „Frühstück gibt es bis 10 Uhr“ und „das WLAN-Passwort lautet so“ sagt. Die Zahl liegt meist über dreißig. Das ist wiederholte Arbeit, die ein Bildschirm abnimmt — und das ist erst der Anfang.
Block 1: die Fragen, die sich wiederholen
- Frühstückszeiten (und wo serviert wird)
- Check-in- und Check-out-Zeiten
- Das WLAN-Passwort
- Öffnungszeiten von Pool, Fitnessraum und weiteren Bereichen
- Wie man Handtücher, Kissen oder Zimmerservice anfordert
- Die Durchwahl der Rezeption
Jede Frage, die der Bildschirm beantwortet, ist eine halbe Minute, die die Rezeption dem ankommenden Gast widmet. In einem kleinen Hotel verändert das die Qualität des gesamten Check-ins.
Block 2: was Zusatzumsatz bringt
Der Gast gibt außerhalb aus, was er im Hotel ausgegeben hätte — fast immer, weil er nicht weiß, dass es das interne Angebot gibt. An der Rezeption entscheidet er über Abendessen, Ausflug und Transfer.
| Leistung | Wann zeigen | Blickwinkel des Motivs |
|---|---|---|
| Hotelrestaurant | Später Nachmittag | Tagesgericht mit Foto und Zeiten |
| Später Check-out | Am Morgen | Preis und wie man ihn anfragt |
| Ausflüge und Transfers | Ankunft und Morgen | Dauer, Preis und Buchungsstelle |
| Day Use / Spa | Am Nachmittag | Leistung und Verfügbarkeit |
| Zimmer-Upgrade | Beim Check-in | Kategorieunterschied, Preis pro Nacht |
Block 3: das Reiseziel
Informationen zur Umgebung sind der Inhalt, der Bewertungen am stärksten verbessert: was in der Nähe zu tun ist, das Wetter, Veranstaltungen der Woche, Entfernungen. Die Produktion kostet wenig und positioniert das Hotel als Gastgeber statt als Bettenlieferant.
Die Sprachregel
In einer Touristen- oder Grenzstadt wechseln Sie dieselbe Information innerhalb der Schleife zwischen Sprachen ab. Das wirkt besser, als zwei Sprachen in ein Motiv zu quetschen — und vermeidet einen überladenen Bildschirm.
Wo der Bildschirm hingehört
- Rezeption, in der Blickachse dessen, der auf den Check-in wartet. Die Position mit dem höchsten Ertrag.
- Lobby / Aufenthaltsbereich. Längere Inhalte über Umgebung und Leistungen.
- Aufzugsvorraum. Sehr kurze Motive: Restaurant, Frühstückszeit, Veranstaltung des Tages.
- Frühstücksbereich. Karte, Zeiten und betriebliche Hinweise.
Was zu vermeiden ist
Laufendes Fernsehprogramm an der Rezeption. Es bringt nicht nur Nachrichten und Fremdwerbung, es zerstört auch die Atmosphäre, die das Hotel mit Einrichtung, Musik und Duft aufgebaut hat — die drei Investitionen, die die meisten Hotels tätigen und mit einem laufenden Nachrichtenkanal wieder zunichtemachen.
Lassen Sie Ihre Rezeption selbst antworten
Veröffentlichen Sie Zeiten, WLAN, Restaurant und Ausflüge vom Handy auf dem Lobby-Bildschirm. 30 Tage gratis, ohne Karte.
Kostenlos testenHäufige Fragen
Funktioniert das in einer kleinen Pension?+
Sehr gut. In einem Familienbetrieb steckt die Information in verstreuten Zetteln und im Kopf der Inhaber; der Bildschirm bündelt sie an einer Stelle und hängt nicht daran, dass jemand am Tresen steht.
Darf ich das WLAN-Passwort anzeigen?+
Die meisten Hotels tun es aus Bequemlichkeit. Ist das Netz dasselbe wie im internen Betrieb, gehört ein getrenntes Gästenetz her: Das ist ein Netzwerksicherheits-, kein Bildschirmthema.
Und der Fernseher im Zimmer?+
Das ist ein anderer Bildschirm mit anderer Funktion und meist eigenem System. Der schnelle Gewinn liegt an Rezeption, Lobby und Aufzug.
Wie oft aktualisieren?+
Feste Informationen ändern sich selten; Restaurantkarte und Stadtveranstaltungen verlangen eine wöchentliche Aktualisierung. Wetter und Tagesgericht täglich.
