Lebensmittel ist der Handelsbereich, in dem sich Preise am schnellsten bewegen. Frische ändert sich wöchentlich, manchmal täglich; Verderbliches nahe am Datum muss heute raus, nicht morgen. Genau deshalb passen Papier und Stift so schlecht — und sind trotzdem so verbreitet.
Die drei Angebotsarten, die der Bildschirm besser kann
| Art | Dringlichkeit | Warum der Bildschirm das Papier schlägt |
|---|---|---|
| Wochenangebot | Gering | Vereinheitlicht es und verhindert schiefe Schilder |
| Tagesangebot | Mittel | Wechselt ohne Nachdruck |
| Abverkauf Verderbliches | Hoch | Läuft um 17 Uhr an und um 20 Uhr aus, von allein |
Der Abverkauf zum Tagesende. Kein Supermarkt druckt um 17 Uhr ein Schild, um zu verkaufen, was morgen abläuft — aber jeder hat diese Ware im Regal.
Wo sich ein Bildschirm im Markt am meisten lohnt
- Die Kassenschlange. Garantierte Leerlaufzeit; ausgezeichnet für Impulsartikel und das Treueprogramm.
- Der Eingang. Er legt den Einkaufsweg fest und zeigt die Tagesangebote, bevor der Wagen geschoben wird.
- Fleisch- und Backtheke. Wo gewartet wird und die Marge meist gut ist.
- Obst und Gemüse. Wo sich der Preis am häufigsten ändert und die meisten handgeschriebenen Schilder auftauchen.
Wie Sie das Angebotsmotiv bauen
- Ein großes Produktfoto mit ruhigem Hintergrund
- Der Preis als dominantes Element des Motivs
- Eine klare Einheit (kg, Stück, Packung) — hier entstehen Beschwerden an der Kasse
- Die Gültigkeit des Angebots (heute, bis Samstag)
- Eine Abgabebeschränkung, falls es eine gibt
- Ein Angebot je Motiv: Ein ganzer Prospekt auf dem Bildschirm wird nicht gelesen
Der Fehler, den Bildschirm zum Prospekt zu machen
Die Versuchung ist groß, alle 30 Wochenangebote auf einen Bildschirm zu packen, wie auf Papier. Das funktioniert nicht: Ein Prospekt wird in der Hand gelesen, mit Zeit; ein Bildschirm wird im Vorbeigehen gesehen, in Sekunden. Ein Angebot je Motiv, rotierend, kommuniziert weit mehr.
Marge vor Menge
Bildschirmfläche ist erstklassig und begrenzt. Wirbt sie nur für Reis, Nudeln und Milch — was sich ohnehin verkauft — nutzen Sie den besten Kommunikationsplatz des Marktes für Ihre schlechtesten Margen. Reservieren Sie einen Teil der Schleife für margenstarke Kategorien mit geringem Umschlag.
Aktualisierungsfrequenz
Der Lebensmittelhandel profitiert am meisten von häufigen Wechseln und leidet am meisten unter einem manuellen Prozess. Hängt die Aktualisierung an Computer und USB-Stick, passiert sie nicht am Donnerstagnachmittag, wenn sie nötig wäre. Mit Veröffentlichung vom Handy schon.
Zur gesamten Kommunikationsstruktur des Marktes: der digitale Prospekt.
Ändern Sie das Tagesangebot in zwei Minuten
Veröffentlichen Sie Ihren Abverkauf vom Handy, mit fester Anfangs- und Endzeit. 30 Tage gratis, ohne Karte.
Kostenlos testenHäufige Fragen
Ersetzt der Bildschirm das Regaletikett?+
Er ersetzt nicht den Regalpreis, der eine gesetzliche Auszeichnungspflicht ist. Er ersetzt das Aktionsschild — das handgeschriebene, mit dem auf ein Angebot aufmerksam gemacht wurde.
Muss ich es an mein Kassensystem anbinden?+
Für den Start nicht. Die meisten Märkte veröffentlichen das Angebotsmotiv manuell und prüfen eine Anbindung erst, wenn die Artikelzahl es rechtfertigt.
Wie viele Bildschirme braucht ein Nahversorger?+
Zwei decken es gut ab: einer am Eingang, einer in der Kassenschlange. Der dritte geht meist an die Fleisch- oder Backtheke, wo gewartet wird.
Lohnen sich Preise auf einem Bildschirm zur Straße?+
Ja, mit Sorgfalt bei Helligkeit und Kontrast — und noch mehr Sorgfalt bei der Aktualisierung: Ein abgelaufenes Angebot, vom Gehweg aus sichtbar, erzeugt Beschwerden derselben Leute, die es hereingeholt hat.
